
Im Wizemann
Uncle Acid & The Deadbeats
Gäste: Dirty Sound Magnet
Doom-Metal bringt man nicht unbedingt mit ausgeklügelten Konzept-Alben in Verbindung – außer bei UNCLE ACID & THE DEADBEATS. Die Briten gelten seit über 15 Jahren völlig zurecht als eine der spannendsten Bands der Szene.
Gegründet wurde die Band von Leadsänger Kevin Starrs 2009 in Cambridge: Inspiriert vom frühen Heavy Metal der 1960er Jahre wollte er seine eigene Version schaffen, irgendwo zwischen The Stooges, Alice Cooper und Black Sabbath. Gemeinsam mit seinen Bandkollegen setzte er daher schon beim 2011 veröffentlichten Debüt-Album „Volume 1“ auf Vintage-Instrumente und -Aufnahmegeräte.
Ihr zweites Album „Blood Lust“ brachte ihnen 2011 den Durchbruch. Der wilde Mix aus Doom Metal, Psychedelic Rock und einer ganzen Menge an okkulter Symbolik erreichte schnell Kultstatus. 2013 folgte mit „Mind Control“ ein Konzept-Album, das dem Leben eines Sektenführers folgt, wie er mehr und mehr Menschen durch Drogen, Liebe und Gewalt manipuliert. Auch mit den weiteren Alben „The Night Creeper“ (2015) und „Wasteland“ (2018) konnten UNCLE ACID & THE DEADBEATS sowohl Fans als auch Kritiker*innen überzeugen.
Und was macht man nach fünf erfolgreichen Alben als Band, die sowieso schon immer zu kühn und eigentümlich war, um sich in eine Schublade stecken zu lassen? Klar: Ein Konzept-Album über 19 Songs, inspiriert von der Giallo-Filmbewegung, komplett auf Italienisch gesungen. Auf „Nell‘ Ora Blu“ erzählten sie 2024 eine wilde Geschichte von Lust, Mord und Liebe im Italien der 70er-Jahre – immer begleitet von vibrierenden Bässen und psychedelischen Melodien.
Nach diversen Festival-Auftritten bei Größen wie dem Roskilde, Nova Rock oder Montreux Jazz Festival in den Jahren zuvor, fand die UNCLE ACID & THE DEADBEATS Live-Show zu diesem besonderen Album in Theatern quer durch Europa und Amerika ein neues, ebenso ikonisches Zuhause.
Im Juni dieses Jahres kommen sie nun mit voller Energie zurück – und machen dabei auch zweimal Halt in Deutschland. Sie versprechen „the deadliest show in town“ – man sollte ihnen glauben.