In der Welt von Rock und Heavy Metal besetzen KAMELOT seit mehr als 20 Jahren eine eigene, ganz besondere Position: Ihr raffinierter Melodic Metal hat sich immer schon auffallend geschickt artverwandten Spielweisen geöffnet, hat dabei progressive Versatzstücke ebenso integriert wie Querverweise an Doom/Gothic Metal oder Klassik und gerade dadurch ein eigenes Genre begründet. Speziell zwei ihrer erfolgreichsten Veröffentlichungen, die Alben Karma (2001) und The Black Halo (2005), sind Paradebeispiele für Vielschichtigkeit, Intensität und überragender Musikalität. Mit ihrem neuesten Werk Silverthorn steigert die Band diesen hohen Standard jetzt sogar noch, denn Silverthorn ist ein wahres Meisterwerk an großen Gesten, griffigen Melodien und packender Atmosphäre. Zudem stellt das Album selbstbewusst und stolz den neuen Sänger der Band in den Mittelpunkt: Gleich bei seinem Einstand beweist der schwedische Neuzugang Tommy Karevik, dass er in jeder Hinsicht perfekt zu KAMELOT passt. Sollte man angesichts der aktuellen Situation also von einer neuen Zeitrechnung sprechen? Oder von einer neuen Epoche? Nein, man sollte vielmehr verkünden, dass KAMELOT mit Silverthorn ein weiteres begeisterndes Kapitel ihrer langen Karriere aufschlagen und dabei Karevik als stärksten Trumpf ausspielen. Welch ein Paukenschlag!

Silverthorn ist jedoch nicht nur aufgrund der fabelhaften Gesangsleistungen des Schweden eines der besten KAMELOT-Scheiben überhaupt, sondern auch wegen der künstlerischen Weiterentwicklung aller Beteiligten. „Für eine ehrgeizige Band wie uns kann es nur das Ziel geben, sich von Album zu Album zu steigern und neue Horizonte anzuvisieren“, sagt Chefkomponist Thomas Youngblood und fügt hinzu: „Die neuen Songs klingen symphonischer und melodischer als die der zwei letzten Studioscheiben. Außerdem ist dies die beste Produktion, die KAMELOT jemals abgeliefert haben. Während viele andere Bands aufgrund der schwierigen Marktlage mittlerweile möglichst kostengünstige Produktionen abliefern, haben wir den entgegengesetzten Weg gewählt.“ Youngblood spricht von Produzent Sascha Paeth (Avantasia, Edguy, Rhapsody), der Tommy Karevik perfekt in Szene gesetzt (Paeth: „Tommy ist einer der besten Sänger, mit denen ich jemals gearbeitet habe“) und den einzigartigen Klangkosmos dieser Band perfekt eingefangen hat.

Auch die enge kompositorische Zusammenarbeit zwischen Youngblood und Keyboarder Oliver Palotai, aus der ein Großteil der neuen Songs entstanden ist, konnte zu einem Album beitragen, das von der ersten Note des Intros ´Manus Dei` bis zum finalen ´Continuum` ein wichtiges Element ins andere greifen lässt. Dazwischen fackeln KAMELOT ein Feuerwerk an prickelnden Ideen ab, mischen im rasanten ´Sacrimony (Angel Of Afterlife)` und im direkt folgenden ´Ashes To Ashes` Prog- mit Power Metal, stimmen in ´Torn` und ´Falling Like The Fahrenheit` hymnische Refrains an und setzen in der Ballade ´Song For Jolee` auf das perfekte Zusammenspiel zwischen Karevik und Palotai. Unterstützung im Studio fand die Band unter anderem bei den Gastmusikern Elize Ryd (Amaranthe), Eklipse, Alissa White-Gluz (The Agonist) und Amanda Somerville.

Unbedingt erwähnt werden sollte auch das interessante lyrische Konzept der Scheibe. Youngblood: „Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen, das in den Armen ihrer beiden Zwillingsbrüder stirbt und dabei ein großes Geheimnis der drei Geschwister mit ins Grab nimmt. Die Songs auf Silverthorn erzählen von Verzweiflung, Schuldgefühl und Wahrheitsfindung. Der im Albumtitel erwähnte silberne Dorn hat in diesem Zusammenhang eine geheimnisvolle Bedeutung, doch dieses Geheimnis zu lüften soll dem Hörer überlassen bleiben.“

Es gibt also viel Spannendes zu entdecken, sowohl musikalisch als auch textlich. Man muss das Album gehört haben, als KAMELOT-Fan sowieso, aber auch generell als Anhänger intelligenten Melodic Metals, denn auf Silverthorn gehen die vielschichtigen Songs und das lyrische Konzept des Albums eine packende Liaison ein.

HISTORIE

Gegründet wurde KAMELOT von Thomas Youngblood und Schlagzeuger Richard Warner im Jahre 1991 in Tampa/Florida. 1994 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag bei Noise Records und veröffentlichte im August des folgenden Jahres ihr Debütalbum Eternity. Die Presse lobte die Scheibe als eines der meist versprechenden Erstwerke überhaupt. 1996 kam das folgende Dominion in die Geschäfte, ein Werk, das noch variantenreicher und vielfältiger als das Debüt klang. Im Frühjahr 1997 mussten sowohl Schlagzeuger Warner als auch Sänger Mark Vanderbilt ausgetauscht werden. Mit Casey Grillo und dem früheren Conception-Sänger Khan, der in der bereits laufenden Produktion zum Drittwerk Siege Perilous einstieg, fanden KAMELOT allerdings sofort einen weit mehr als nur gleichwertigen Ersatz. Im Herbst des Jahres ging die neu formierte Band erstmals auf umfangreiche Europatournee und kehrte knapp zwölf Monate später nach Wolfsburg ins ´Gate Studio` zurück, um dort mit Hilfe von Sascha Paeth und Miro das vierte Studioalbum The Fourth Legacy zu produzieren. Im Sommer 2000 folgte die so genannte ´New Allegiance Tour` durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Italien, Griechenland und Spanien, bei der die Aufnahmen für KAMELOTs erstes Live-Album The Expedition aufgezeichnet wurden. Nur wenige Monate später präsentierte die Band ihr fünftes Studiowerk Karma, mit dem Khan, Youngblood, Grillo und Barry anschießend ganz Europa bereisten. Epica erschien 2003 und kombinierte alle Stärken der vorherigen Produktionen mit neuen Ideen und einem majestätischen Sound, gefolgt von einer weiteren Headliner-Tour  durch Europa, Japan, Mexico und Amerika sowie vielen wichtigen Festivalauftritten. The Black Halo fügte ein weiteres aufregendes und episches Kapitel zur brillanten Bandgeschichte hinzu. Die Fortsetzung ihrer Faust-Adaption über den Kampf zwischen Gut und Böse, die auf dem Vorgängerwerk Epica begann, verband erneut das Werk von  Johann Wolfgang von Goethe mit den eigenen Erfahrungen und Sichtweisen der Band. KAMELOTs Videos ´The Haunting` und ´March Of Mephisto` wurden zu riesigen Hits auf Youtube und veranlassten die Band dazu, ihren eigenen YouTube-Kanal KamTV zu etablieren. Der Start von KamTV avancierte zu den zehn besten Musikkanälen auf YouTube und zum Nr. 1 Metal-Kanal aller unterschiedlichen Genres. Mit der Veröffentlichung von The Black Halo gingen KAMELOT auf Headliner-Tour durch Europa, Nordamerika, Japan und Brasilien, plus zahllose Festivalauftritte rund um den Globus. Nach diesem riesigen Erfolgsalbum präsentierten KAMELOT ihre erste Live-DVD One Cold Winter’s Night, die von der bekannten Filmfirma ´Revolver Films` aufgenommen und vom weltberühmten Regisseur Patric Ullaeus in Szene gesetzt wurde. Die DVD wurde von Medien und Fans gleichermaßen gelobt und setzte neue Standards in diesem Genre. Mit Ghost Opera (2007) and Poetry For The Poisoned (2010) zeigten sich KAMELOT anschließend etwas düsterer und schwermütiger, um jetzt mit ihrem neuen Sänger Tommy Karevik und dem Album Silverthorn wieder stärker die melodischen Aspekte ihres vielschichtigen Sounds  aufzugreifen.

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In der Welt von Rock und Heavy Metal besetzen KAMELOT seit mehr als 20 Jahren eine eigene, ganz besondere Position: Ihr raffinierter Melodic Metal hat sich immer schon auffallend geschickt artverwandten Spielweisen geöffnet, hat dabei progressive Versatzstücke ebenso integriert wie Querverweise an Doom/Gothic Metal oder Klassik und gerade dadurch ein eigenes Genre begründet. Speziell zwei ihrer erfolgreichsten Veröffentlichungen, die Alben Karma (2001) und The Black Halo (2005), sind Paradebeispiele für Vielschichtigkeit, Intensität und überragender Musikalität. Mit ihrem neuesten Werk Silverthorn steigert die Band diesen hohen Standard jetzt sogar noch, denn Silverthorn ist ein wahres Meisterwerk an großen Gesten, griffigen Melodien und packender Atmosphäre. Zudem stellt das Album selbstbewusst und stolz den neuen Sänger der Band in den Mittelpunkt: Gleich bei seinem Einstand beweist der schwedische Neuzugang Tommy Karevik, dass er in jeder Hinsicht perfekt zu KAMELOT passt. Sollte man angesichts der aktuellen Situation also von einer neuen Zeitrechnung sprechen? Oder von einer neuen Epoche? Nein, man sollte vielmehr verkünden, dass KAMELOT mit Silverthorn ein weiteres begeisterndes Kapitel ihrer langen Karriere aufschlagen und dabei Karevik als stärksten Trumpf ausspielen. Welch ein Paukenschlag!

Silverthorn ist jedoch nicht nur aufgrund der fabelhaften Gesangsleistungen des Schweden eines der besten KAMELOT-Scheiben überhaupt, sondern auch wegen der künstlerischen Weiterentwicklung aller Beteiligten. „Für eine ehrgeizige Band wie uns kann es nur das Ziel geben, sich von Album zu Album zu steigern und neue Horizonte anzuvisieren“, sagt Chefkomponist Thomas Youngblood und fügt hinzu: „Die neuen Songs klingen symphonischer und melodischer als die der zwei letzten Studioscheiben. Außerdem ist dies die beste Produktion, die KAMELOT jemals abgeliefert haben. Während viele andere Bands aufgrund der schwierigen Marktlage mittlerweile möglichst kostengünstige Produktionen abliefern, haben wir den entgegengesetzten Weg gewählt.“ Youngblood spricht von Produzent Sascha Paeth (Avantasia, Edguy, Rhapsody), der Tommy Karevik perfekt in Szene gesetzt (Paeth: „Tommy ist einer der besten Sänger, mit denen ich jemals gearbeitet habe“) und den einzigartigen Klangkosmos dieser Band perfekt eingefangen hat.

Auch die enge kompositorische Zusammenarbeit zwischen Youngblood und Keyboarder Oliver Palotai, aus der ein Großteil der neuen Songs entstanden ist, konnte zu einem Album beitragen, das von der ersten Note des Intros ´Manus Dei` bis zum finalen ´Continuum` ein wichtiges Element ins andere greifen lässt. Dazwischen fackeln KAMELOT ein Feuerwerk an prickelnden Ideen ab, mischen im rasanten ´Sacrimony (Angel Of Afterlife)` und im direkt folgenden ´Ashes To Ashes` Prog- mit Power Metal, stimmen in ´Torn` und ´Falling Like The Fahrenheit` hymnische Refrains an und setzen in der Ballade ´Song For Jolee` auf das perfekte Zusammenspiel zwischen Karevik und Palotai. Unterstützung im Studio fand die Band unter anderem bei den Gastmusikern Elize Ryd (Amaranthe), Eklipse, Alissa White-Gluz (The Agonist) und Amanda Somerville.

Unbedingt erwähnt werden sollte auch das interessante lyrische Konzept der Scheibe. Youngblood: „Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen, das in den Armen ihrer beiden Zwillingsbrüder stirbt und dabei ein großes Geheimnis der drei Geschwister mit ins Grab nimmt. Die Songs auf Silverthorn erzählen von Verzweiflung, Schuldgefühl und Wahrheitsfindung. Der im Albumtitel erwähnte silberne Dorn hat in diesem Zusammenhang eine geheimnisvolle Bedeutung, doch dieses Geheimnis zu lüften soll dem Hörer überlassen bleiben.“

Es gibt also viel Spannendes zu entdecken, sowohl musikalisch als auch textlich. Man muss das Album gehört haben, als KAMELOT-Fan sowieso, aber auch generell als Anhänger intelligenten Melodic Metals, denn auf Silverthorn gehen die vielschichtigen Songs und das lyrische Konzept des Albums eine packende Liaison ein.

HISTORIE

Gegründet wurde KAMELOT von Thomas Youngblood und Schlagzeuger Richard Warner im Jahre 1991 in Tampa/Florida. 1994 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag bei Noise Records und veröffentlichte im August des folgenden Jahres ihr Debütalbum Eternity. Die Presse lobte die Scheibe als eines der meist versprechenden Erstwerke überhaupt. 1996 kam das folgende Dominion in die Geschäfte, ein Werk, das noch variantenreicher und vielfältiger als das Debüt klang. Im Frühjahr 1997 mussten sowohl Schlagzeuger Warner als auch Sänger Mark Vanderbilt ausgetauscht werden. Mit Casey Grillo und dem früheren Conception-Sänger Khan, der in der bereits laufenden Produktion zum Drittwerk Siege Perilous einstieg, fanden KAMELOT allerdings sofort einen weit mehr als nur gleichwertigen Ersatz. Im Herbst des Jahres ging die neu formierte Band erstmals auf umfangreiche Europatournee und kehrte knapp zwölf Monate später nach Wolfsburg ins ´Gate Studio` zurück, um dort mit Hilfe von Sascha Paeth und Miro das vierte Studioalbum The Fourth Legacy zu produzieren. Im Sommer 2000 folgte die so genannte ´New Allegiance Tour` durch Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Italien, Griechenland und Spanien, bei der die Aufnahmen für KAMELOTs erstes Live-Album The Expedition aufgezeichnet wurden. Nur wenige Monate später präsentierte die Band ihr fünftes Studiowerk Karma, mit dem Khan, Youngblood, Grillo und Barry anschießend ganz Europa bereisten. Epica erschien 2003 und kombinierte alle Stärken der vorherigen Produktionen mit neuen Ideen und einem majestätischen Sound, gefolgt von einer weiteren Headliner-Tour  durch Europa, Japan, Mexico und Amerika sowie vielen wichtigen Festivalauftritten. The Black Halo fügte ein weiteres aufregendes und episches Kapitel zur brillanten Bandgeschichte hinzu. Die Fortsetzung ihrer Faust-Adaption über den Kampf zwischen Gut und Böse, die auf dem Vorgängerwerk Epica begann, verband erneut das Werk von  Johann Wolfgang von Goethe mit den eigenen Erfahrungen und Sichtweisen der Band. KAMELOTs Videos ´The Haunting` und ´March Of Mephisto` wurden zu riesigen Hits auf Youtube und veranlassten die Band dazu, ihren eigenen YouTube-Kanal KamTV zu etablieren. Der Start von KamTV avancierte zu den zehn besten Musikkanälen auf YouTube und zum Nr. 1 Metal-Kanal aller unterschiedlichen Genres. Mit der Veröffentlichung von The Black Halo gingen KAMELOT auf Headliner-Tour durch Europa, Nordamerika, Japan und Brasilien, plus zahllose Festivalauftritte rund um den Globus. Nach diesem riesigen Erfolgsalbum präsentierten KAMELOT ihre erste Live-DVD One Cold Winter’s Night, die von der bekannten Filmfirma ´Revolver Films` aufgenommen und vom weltberühmten Regisseur Patric Ullaeus in Szene gesetzt wurde. Die DVD wurde von Medien und Fans gleichermaßen gelobt und setzte neue Standards in diesem Genre. Mit Ghost Opera (2007) and Poetry For The Poisoned (2010) zeigten sich KAMELOT anschließend etwas düsterer und schwermütiger, um jetzt mit ihrem neuen Sänger Tommy Karevik und dem Album Silverthorn wieder stärker die melodischen Aspekte ihres vielschichtigen Sounds  aufzugreifen.

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