
Im Wizemann
Cemetery Skyline
CEMETERY SKYLINE ist eine neue düstere Band aus Finnland. Am 20. Mai ist die Gruppe, die sich aus Mitgliedern anderer renommierter Acts zusammensetzt, in Stuttgart im Im Wizemann zu Gast.
In CEMETERY SKYLINE wird der von Insomnium und Omonium Getherum bekannte Gitarrist Markus Vanhala von Keyboarder Santeri Kallio, Schlagzeuger Vesa Ranta, Bassist Victor Brandt und Sänger Mikael Stanne begleitet. Allesamt Musiker, die in berühmten Bands wie Sentenced, Amorphis, Dimmu Borgir oder Dark Tranquillity spielen oder gespielt haben. „In der Vergangenheit sind meine Bands oft mit Amorphis und Dark Tranquility auf Tour gegangen, daher habe ich Santeri und Mikael gut kennengelernt – und umgekehrt natürlich auch. Und wenn man eine von Goth beeinflusste Band gründen will, ist es kein weiter Weg zu Vesa oder Victor – und sie sind auch langjährige Freunde!“, sagt Vanhala.
„Mit CEMETERY SKYLINE beschreiten wir bisher unbekannte musikalische Wege – jene dunklen Gassen, die uns am Herzen liegen, die wir aber bisher noch nicht wirklich erkundet haben. Und wir sind alle sehr gespannt darauf! Wir alle teilen eine tiefe Liebe für Goth Rock aus den 80ern und 90ern – egal, ob es sich um eher synthlastige oder härtere, gitarrendominierte Sachen handelt. Ihr wisst schon, die besten Bands von The Sisters of Mercy bis Type O Negative“, beschreibt Santeri Kallio, der sich die Songwriting-Aufgaben mit Vanhala teilt.
Aber ist CEMETERY SKYLINE eine Goth-Band? Vielleicht bis zu einem gewissen Grad, aber das ist sicherlich nicht die ganze Geschichte. Über eines lässt sich allerdings nicht streiten: Der Inhalt der Texte der Band ist tief in der dunklen Gothic-Atmosphäre verwurzelt. Das von Stanne verfasste lyrische Konzept – zum ersten Mal in seiner bemerkenswerten Karriere singt Mikael auf dem gesamten Album in einem klaren und eleganten Stil – taucht unwiderstehlich in die paradoxe Welt der „nördlichen Einsamkeit“ ein. „Die Texte sind tief verwurzelt im selbstgewählten einsamen Leben der nordischen Völker, ihrem ungeselligen Verhalten und ihrem düsteren Sinn für Humor... Beim Schreiben der Texte habe ich diese Eigenschaft von uns genutzt, die man als skandinavischen Gothic-Lebensstil bezeichnen könnte”, sagt Stanne.