Sie waren die Band der Stunde an der Nahtstelle zwischen Punk und Postpunk. Wie kaum eine andere Gruppe haben sie die nagelnde, treibende Gitarrenarbeit im England der späten 70er Jahre geprägt. Aufrüttelnde, kompromiss- und zeitlose Songs gehen auf ihr Konto. Sonic Youth, R.E.M., My Bloody Valentine, Blur, Franz Ferdinand und viele, viele mehr zählen sie zu ihren Einflüssen. Die Rede ist von WIRE.
Für wie viele Generationen Jugendlicher mag das WIRE-Debutalbum „Pink Flag“ wohl den Soundtrack zur persönlichen Rebellion, zum Dagegen Sein geliefert haben? Gegründet 1976 in London, gelten WIRE heute als Pioniere des Postpunk. Ihren Namen verbindet man immer noch mit Haltung und Aufrichtigkeit in der Rockmusik. Denn WIRE waren und sind extrem störrisch, wenn es um künstlerische Kommerzialisierung geht. Der Kritiker Stewart Mason schrieb "Over their brilliant first three albums, WIRE expanded the sonic boundaries of not just punk, but rock music in general."
Nun also “Change Becomes Us”. Ein Album, das erstaunlich unverbraucht klingt. WIRE präsentieren sich fokussiert und in Hochform. Und sie sind trotzig wie eh und je. Die Stücke auf „Change Becomes Us“ gehen zurück auf Songideen und rudimentäre Blaupausen aus der kreativen Frühphase der Band. Ein paar dieser Versatzstücke hatten WIRE in den Jahren 1979 und 1980 live gespielt, sie aber nie ausgearbeitet oder gar im Studio aufgenommen. Die Grundidee zum neuen Album war nun, diese über 30 Jahre alten Songelemente als Ausgangsmaterial und Sprungbrett für neue Kompositionen zu benutzen. So erklärt es sich, dass WIRE auf „Change Becomes Us“ so unnachahmlich nach sich selbst, gleichzeitig aber neu und frisch klingen. Auf diesem Album hören wir mehr als bloß eine Modernisierung des WIRE-Sounds. Nach den intensiven Aufnahmesessions und ausgiebiger Produktion in Newmans Swim Studio wurde aus dem Ausgangsmaterial etwas Neues.
Dieses Album lässt Vergangenes gänzlich unsentimental Revue passieren und stellt gleichzeitig eine Verbindung zur Gegenwart her. WIRE haben noch immer ihr Tempo und ihre rastlose Energie. Aber Change Becomes Us verweigert sich einer singulären Deutung. Und trotz all der Jahre reiht sich das Album nahtlos ein in die wichtigsten WIRE-Releases, von „Chairs Missing“ und „154“ bis hin zu den Pop-Dekonstruktionen auf „A Dell Is A Cup To Send“.
„Change Becomes Us“ wurde im Frühjahr 2012 in den Rockfield Studios in Wales aufgenommen und im Swim Studio gemischt. Ihre Kernbesetzung, bestehend aus Colin Newman, Graham Lewis und Robert Grey, hat die Band um den Gitarristen und langjährigen Kollegen Matthew Simms erweitert.

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Sie waren die Band der Stunde an der Nahtstelle zwischen Punk und Postpunk. Wie kaum eine andere Gruppe haben sie die nagelnde, treibende Gitarrenarbeit im England der späten 70er Jahre geprägt. Aufrüttelnde, kompromiss- und zeitlose Songs gehen auf ihr Konto. Sonic Youth, R.E.M., My Bloody Valentine, Blur, Franz Ferdinand und viele, viele mehr zählen sie zu ihren Einflüssen. Die Rede ist von WIRE.
Für wie viele Generationen Jugendlicher mag das WIRE-Debutalbum „Pink Flag“ wohl den Soundtrack zur persönlichen Rebellion, zum Dagegen Sein geliefert haben? Gegründet 1976 in London, gelten WIRE heute als Pioniere des Postpunk. Ihren Namen verbindet man immer noch mit Haltung und Aufrichtigkeit in der Rockmusik. Denn WIRE waren und sind extrem störrisch, wenn es um künstlerische Kommerzialisierung geht. Der Kritiker Stewart Mason schrieb "Over their brilliant first three albums, WIRE expanded the sonic boundaries of not just punk, but rock music in general."
Nun also “Change Becomes Us”. Ein Album, das erstaunlich unverbraucht klingt. WIRE präsentieren sich fokussiert und in Hochform. Und sie sind trotzig wie eh und je. Die Stücke auf „Change Becomes Us“ gehen zurück auf Songideen und rudimentäre Blaupausen aus der kreativen Frühphase der Band. Ein paar dieser Versatzstücke hatten WIRE in den Jahren 1979 und 1980 live gespielt, sie aber nie ausgearbeitet oder gar im Studio aufgenommen. Die Grundidee zum neuen Album war nun, diese über 30 Jahre alten Songelemente als Ausgangsmaterial und Sprungbrett für neue Kompositionen zu benutzen. So erklärt es sich, dass WIRE auf „Change Becomes Us“ so unnachahmlich nach sich selbst, gleichzeitig aber neu und frisch klingen. Auf diesem Album hören wir mehr als bloß eine Modernisierung des WIRE-Sounds. Nach den intensiven Aufnahmesessions und ausgiebiger Produktion in Newmans Swim Studio wurde aus dem Ausgangsmaterial etwas Neues.
Dieses Album lässt Vergangenes gänzlich unsentimental Revue passieren und stellt gleichzeitig eine Verbindung zur Gegenwart her. WIRE haben noch immer ihr Tempo und ihre rastlose Energie. Aber Change Becomes Us verweigert sich einer singulären Deutung. Und trotz all der Jahre reiht sich das Album nahtlos ein in die wichtigsten WIRE-Releases, von „Chairs Missing“ und „154“ bis hin zu den Pop-Dekonstruktionen auf „A Dell Is A Cup To Send“.
„Change Becomes Us“ wurde im Frühjahr 2012 in den Rockfield Studios in Wales aufgenommen und im Swim Studio gemischt. Ihre Kernbesetzung, bestehend aus Colin Newman, Graham Lewis und Robert Grey, hat die Band um den Gitarristen und langjährigen Kollegen Matthew Simms erweitert.

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