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Theaterhaus

The Irish Folk Festival

Tour 2027 - Happy to Meet - Sorry to Part

„Happy to Meet - Sorry to Part“ ist der Titel eines traditionellen Jigs und zugleich eine Haltung, die den Geist der irischen Folkmusik sehr schön beschreibt. Am 1. November bildet er das Motto des Gastspiels des IRISH FOLK FESTIVALS im Stuttgarter Theaterhaus.

Irish Folk war nie nur Musik. Irish Folk ist Begegnung auf Festivals, in Pubs und bei Sessions. Auf kleinen und großen Bühnen. Menschen treffen sich. Sie spielen, singen und lachen miteinander. Für einen Abend entsteht eine Gemeinschaft, als würde man sich schon ein Leben lang kennen. Und dann heißt es Abschied nehmen. Nicht traurig, sondern mit der Hoffnung, dass sich die Wege bald wieder kreuzen. Vielleicht beim nächsten Festival? Vielleicht in einem Pub irgendwo in Irland oder im kommenden Jahr?

Genau dieses Gefühl begleitet seit Jahrzehnten auch das Irish Folk Festival. Jeden Abend reisen Musikerinnen und Musiker aus Irland an einen neuen Ort. Für wenige Stunden teilen sie ihre Musik, ihre Geschichten und ihre Leidenschaft mit ihrem Publikum. Aus Fremden werden Freunde. Aus einem Konzert wird eine Begegnung. Und kaum hat man sich kennengelernt, heißt es schon wieder Abschied nehmen. Happy to Meet – Sorry to Part. Kaum ein Satz beschreibt die Seele der irischen Folk-Szene treffender. Die aktuelle Tournee erzählt genau diese Geschichte.

Mit außergewöhnlichen Musikerinnen und Musikern aus Irland, die zeigen, wie lebendig, vielfältig und mitreißend die traditionelle und zeitgenössische Folk-Musik heute ist. Virtuose Instrumentalisten, große Stimmen und mitreißende Tänze verschmelzen zu einem Abend voller Energie, Humor und Emotionen – ganz so, wie man es aus einem irischen Pub oder von einem Festival auf der Grünen Insel kennt. Ein Irish-Folk-Konzert endet nie mit einem endgültigen Abschied. Es endet mit der Vorfreude auf das nächste Wiedersehen. Happy to Meet - Sorry to Part.

ARDÚ

Ground-breaking a capella group

Six voices – that’s it

Was bleibt von irischer Musik, wenn Fiddle, Flute, Harfe, Bodhrán und Gitarre für einen Moment verstummen? Die Stimme. Sie ist die Quelle von allem. ARDÚ aus Dublin brauchen keine Instrumente, um Bilder entstehen zu lassen. Sechs Stimmen werden zu Harmonien, zum Rhythmus, manchmal beinahe zum Instrument – und dann wieder bleibt nur eine einzelne Melodie, ganz nackt und unmittelbar. Für das Irish Folk Festival wenden sich die vielfältigen Ardú ganz bewusst den musikalischen Wurzeln ihrer Heimat zu. Traditionelle irische Lieder, Songs in irischer Sprache sind im Programm. Da eine lebendige Tradition jedoch nicht nur aus Liedern besteht, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, gibt es auch eigene Songs zu hören. Dass diese sechs Stimmen außergewöhnliche Qualität besitzen, hat ARDÚ längst bewiesen. Im Herbst 2026 sangen sie im TV bei „The Voice UK“ vor einem Millionenpublikum. Die Jurymitglieder waren ergriffen und das Live-Publikum erhob sich zu einer Standing Ovation. Zudem vertrat man Irland bei internationalen Festivals in ganz Europa, war im irischen und britischen Fernsehen und Radio bis hin zu den BBC Proms zu erleben. Auch das deutsche Publikum hat Ardú bereits stürmisch gefeiert. Beim Solala Festival 2026 gewann die Gruppe den Publikumspreis. Sechs Stimmen. Alte Lieder. Neue Ideen. Und ein Irland, das plötzlich ganz anders klingt.

CIARA MAGUIRE & DEIRDRE GALWAY

Fiddle fireworks

CIARA MAGUIRE ist eine in Belfast lebende traditionelle irische Fiddlerin aus Castlewellan im County Down. Sie erhielt zunächst eine klassische Ausbildung auf der Violine, fühlte sich aber mehr zur traditionellen irischen Fiddle hingezogen. Ihr Spiel verbindet somit das Beste aus beiden Welten. Eine fundierte technische Ausbildung mit jener Energie, Persönlichkeit und Spontaneität, die für die traditionelle irische Musik charakteristisch sind. Ciara tourte international mit Celtic Legends, Celtic Nights, und Comhaltas Ceoltóirí Éireann. Darüber hinaus spielte sie mit renommierten irischen Trad-Formationen und Musikern wie Réalta, Briste und Schwergewichten der traditionellen Musik wie John McSherry, Francis McIlduff und Brendan Quinn. Zu ihren Auszeichnungen zählt die Gradam Ceoil Bursary 2023, mit der aufstrebende traditionelle Musiker in Belfast gefördert werden Damit die Fiddle Fireworks hoch am Himmel strahlen können, braucht es aber einen Treibstoff, der sie dahin katapultiert. DEIRDRE GALWAY von Réalta ist mit ihrer Gitarre genau die Richtige. Zur IFF Tour erscheint Ciaras Debütalbum, dessen Produktion durch den Arts Council of Northern Ireland gefördert wurde.

JULIANNE QUIRKE

Hypnotic, folk infused songs

JULIANNE QUIRKE ist eine in West Cork lebende Singer-Songwriterin und Multiinstrumentalistin, die vielschichtigen Indie-Folk-Pop in der Tradition von Joni Mitchell, Feist und Laura Marling schreibt. Ihr Songwriting bewegt sich in den Momenten, in denen Gewissheit zerbricht, im Raum zwischen Wollen und Haben, zwischen Unabhängigkeit und Nähe. Und dann noch diese einmalige Stimme! Mit der Energie und Eleganz einer Meereswelle ist sie das ideale Surfbrett für Lieder, die beim Betrachten des auf und ab wogenden Atlantiks entstanden sind. Im März 2026 kam sie als spontaner Ersatz für einen erkrankten Kollegen zur Irish Heartbeat Tour nach D und verzauberte das Publikum. Schon vor dem Ende der Tour waren alle ihre CDs vergriffen. Das war aber noch unter ihrem alten Künstlernamen Julia-Maria. Seitdem kehrte sie zu ihrem eigenen Namen zurück – eine Entscheidung, die, wie sie sagt, aus dem kreativen Prozess entstand: „Wenn man Musik macht, die im Kern ehrlich und verletzlich ist, ergab es keinen Sinn mehr, einen Künstlernamen zu verwenden. Julia-Maria stand für eine wichtige Zeit der Selbstfindung, aber ich weiß jetzt, wer ich bin.“

RÉALTA

A bright star of Irish Folk

RÉALTA bedeutet auf Gälisch „Stern“ und das gleichnamige Quintett lässt diesen hell am irischen Firmament leuchten. Die Gruppe wurde in Belfast im Jahr 2012 gegründet und hat sich seitdem als eine aufregende Formation in der irischen Musikszene etabliert. Sie haben bereits vier Alben veröffentlicht und die Welt getourt. Das Alleinstellungsmerkmal des RÉALTA-Klangs sind ohne Wenn und Aber zwei meisterlich gespielte irische Dudelsäcke. Der irische Dudelsack, genannt Uillean Pipes, ist ein wunderbares Instrument mit einem unverwechselbaren Klang. Im Vergleich zum großen schottischen Bruder ist er sanfter und hat eine ganze Oktave mehr. Die Uillean Pipes sind die Königsklasse in der Welt der Sackpfeifen. Conor Lamb und der Bretone Loïc Bléjean sind zwei begnadete Dudelsackspieler, die das Optimum herausholen. Zudem hat nicht jede irische Gruppe auch eine Prise Bretagne in ihrem Sound. Sehr erfrischend zu hören. Myles McCormack ist sowohl für die lebendigeren als auch die nachdenklichen Songs zuständig und wechselt zwischen Gitarre und Mandoline hin und her. An der irischen Rahmentrommel - genannt Bodhrán - groovt Dermot Moynah. Das Quintett demonstriert, wie man mit Pfiff und Köpfchen aus einem übersichtlichen Angebot an Zutaten ein neues Klangrezept kreieren kann. RÉALTA – ein strahlender Sound am Firmament des Irish Folk.



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Mo. 01.11.2027 19:00 Uhr Theaterhaus (T 1), StuttgartKartentelefon: 0711 22 11 05
Mo-Fr: 10-16 Uhr

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Theaterhaus T 1
Stuttgart

19:0001.11.2027ab 36,90 €

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