Sollen doch die anderen schnell sein: Es geht bei SOMEDAY JACOB nicht um Eile. Nicht um den letzten Schrei. Nicht um
the next big thing. „It Might Take A While“, das neue Album der Band um Sänger, Gitarrist und Songschreiber Jörn Schlüter, ist ein Konterpunkt gegen alles Hastige und Zeitgetriebene. „Gut abgehangener goldgelber Öko-Dotter“, sagt Stefan Reichmann, Chef der Plattenfirma Haldern Pop und respektierte Indie-Instanz, über SOMEDAY JACOB, die nicht aus L.A., sondern aus Bremen kommen.

So schön abgehangen ist dieser Öko-Dotter, dass bei der Produktion gleich zwei Legenden ihre Mitarbeit anboten: Vance Powell, Produzent u. a. von Jack White und Richard Dodd, der schon mit George Harrison und Tom Petty arbeitete. Die beiden Nashville-Cracks haben zusammen neun Grammys – und lassen den gleichzeitig kalifornisch-goldenen und norddeutsch-kargen Sound von SOMEDAY JACOB so richtig leuchten. SOMEDAY JACOB verbinden in ihren Songs die goldene 70s-Sehnsucht Kaliforniens mit der stillen Romantik Norddeutschlands. Die klassischen, mit Americana-Flair beseelten Indie-Folk- und Songwriter-Pop-Nummern scheinen in ihrer ganz eigenen Zeitblase zu existieren. „So ein songwriterisch gelungenes Folkrock-Album hat man aus deutschen Landen schon lange nicht mehr bekommen. Wenn überhaupt jemals”, schreibt das Musikmagazin Intro, der Rolling Stone spricht von der beseeltesten Americana jenseits von Amerika, Focus, Stern und viele andere formulierten ihr Lob ähnlich.

Live kommt all das in wunderbarer Weise zum Ausdruck. Da singen vier Männer und Vollblutmusiker drei- und vierstimmig miteinander, beschwören den Sound des Laurel Canyon, aber auch die Sensibilität von Neo-Folkern wie Sujan Stevens und die songschreiberische Brillanz von alten Meistern wie Neil Finn. Nach beeindruckenden Shows beim Haldern Pop Festival sowie diversen Gigs u. a. mit Bernhoft, Suzanne Vega und Leon Bridges gehen die Bremer nach ihrer Show auf dem Reeperbahn Festival nun erstmals auf eigene Tournee durch Deutschland. Da wird es dann in Deutschlands Clubs golden warm statt winterlich kalt. Melodienflut, klassische Sounds, uneingeschränkte Liedverliebtheit – das werden schöne Konzerthighlights zum Jahresabschluß, nicht nur zu Advent.

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Someday Jacob

Sollen doch die anderen schnell sein: Es geht bei SOMEDAY JACOB nicht um Eile. Nicht um den letzten Schrei. Nicht um
the next big thing. „It Might Take A While“, das neue Album der Band um Sänger, Gitarrist und Songschreiber Jörn Schlüter, ist ein Konterpunkt gegen alles Hastige und Zeitgetriebene. „Gut abgehangener goldgelber Öko-Dotter“, sagt Stefan Reichmann, Chef der Plattenfirma Haldern Pop und respektierte Indie-Instanz, über SOMEDAY JACOB, die nicht aus L.A., sondern aus Bremen kommen.

So schön abgehangen ist dieser Öko-Dotter, dass bei der Produktion gleich zwei Legenden ihre Mitarbeit anboten: Vance Powell, Produzent u. a. von Jack White und Richard Dodd, der schon mit George Harrison und Tom Petty arbeitete. Die beiden Nashville-Cracks haben zusammen neun Grammys – und lassen den gleichzeitig kalifornisch-goldenen und norddeutsch-kargen Sound von SOMEDAY JACOB so richtig leuchten. SOMEDAY JACOB verbinden in ihren Songs die goldene 70s-Sehnsucht Kaliforniens mit der stillen Romantik Norddeutschlands. Die klassischen, mit Americana-Flair beseelten Indie-Folk- und Songwriter-Pop-Nummern scheinen in ihrer ganz eigenen Zeitblase zu existieren. „So ein songwriterisch gelungenes Folkrock-Album hat man aus deutschen Landen schon lange nicht mehr bekommen. Wenn überhaupt jemals”, schreibt das Musikmagazin Intro, der Rolling Stone spricht von der beseeltesten Americana jenseits von Amerika, Focus, Stern und viele andere formulierten ihr Lob ähnlich.

Live kommt all das in wunderbarer Weise zum Ausdruck. Da singen vier Männer und Vollblutmusiker drei- und vierstimmig miteinander, beschwören den Sound des Laurel Canyon, aber auch die Sensibilität von Neo-Folkern wie Sujan Stevens und die songschreiberische Brillanz von alten Meistern wie Neil Finn. Nach beeindruckenden Shows beim Haldern Pop Festival sowie diversen Gigs u. a. mit Bernhoft, Suzanne Vega und Leon Bridges gehen die Bremer nach ihrer Show auf dem Reeperbahn Festival nun erstmals auf eigene Tournee durch Deutschland. Da wird es dann in Deutschlands Clubs golden warm statt winterlich kalt. Melodienflut, klassische Sounds, uneingeschränkte Liedverliebtheit – das werden schöne Konzerthighlights zum Jahresabschluß, nicht nur zu Advent.

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