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Staatliches Russisches Ballett Moskau Liederhalle

Staatliches Russisches Ballett Moskau

Schwanensee

Verlässlich zur Weihnachtszeit kommen die besten Tänzerinnen und Tänzer aus einer der berühmtesten Talentschmieden der Welt nach Europa, um auch hier das Publikum mit den Meisterwerken der Russischen Ballettklassik zu begeistern. Weit über eine Million Zuschauer haben die Tanzkunst der Moskauer Spitzentänzer in den letzten drei Jahrzehnten besucht. Generationenübergreifend bewundern die Zuschauer das opulente Bühnenbild und die prächtigen Kostüme, vor allem aber die Perfektion, Anmut und Leidenschaft der zahlreichen Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles.

Seit 1988 bis heute verlässt die Compagnie um Russlands Ballett-Legende Wjatscheslaw Gordejew einmal im Jahr ihr Moskauer Stammhaus, um durch Deutschland zu touren. Seither ist das Interesse an russischer Ballettkunst, wie sie das STAATLICHE RUSSISCHE BALLETT MOSKAU in unverfälschter Form repräsentiert, stetig gewachsen. 2018 feiert das Ensemble 30 Jahre Staatliches Russisches Ballett in Deutschland.

Seit seiner Gründung 1979 steht das STAATLICHE RUSSISCHE BALLETT MOSKAU für die klassische russische Ballettkunst in ihrer reinsten Form. Schwanensee, der Nussknacker und Dornröschen - die Klassiker der Ballettkunst – sind nach wie vor ein Muss für Ballettfreunde und die, die es werden wollen. Trotz der Jahre haben die Ballette nach der Musik von Peter Tschaikowsky nichts von ihrem Zauber verloren. Denn jede Generation an Tänzern bringt neue Elemente in die Klassiker, jede Generation will es vielleicht ein bisschen anders, eventuell besser und auf jeden Fall möglichst perfekt machen.

„Ein Tänzer muss ehrlich sein. Er sollte stets so tanzen, als wäre es für ihn das erste und das letzte Mal,“ weiß Wjatscheslaw Gordejew. Sein STAATLICHES RUSSISCHES BALLETT MOSKAU hätte es ohne diese Einstellung nicht an die Spitze der klassischen Ballettkunst gebracht – und sich vor allem nicht über drei Jahrzehnte an der Spitze gehalten.

Die Tschaikowsky-Triologie – Klassiker der russischen Ballettkunst

Schwanensee, der Nussknacker und Dornröschen, die Klassiker der russischen Ballettkunst, hatten vor rund 140 Jahren alles andere als einen guten Start. 1877 feierte Schwanensee in Moskau seine Uraufführung und fiel beim Publikum durch. Der Grund: das anspruchsvolle Ballett wurde von dem damals technisch noch nicht gut entwickelten Bolschoi-Ensemble stark vereinfacht. Zu einem Klassiker wurde es erst mit technisch gereiften Tänzerinnen und Tänzern nach Tschaikowskys Tod 1893. Drei Jahre zuvor, 1893, feierte Dornröschen Uraufführung – Tschaikowsky hielt es für sein bestes Ballett. Der Weihnachtsklassiker „Der Nussknacker“ betrat 1892 in Sankt Peterburg erstmals die Ballettbühne.

Wjatscheslaw Gordejew – Weltstar und Direktor der Russischen Akademie für Theater

„Es ist die Pflicht eines jeden Ballett-Direktors, etwas Persönliches und Individuelles in die klassischen Choreographien einzubringen und nicht etwas zu schaffen, das es schon mal gab“, betont Wjatscheslaw Gordejew, der Leiter des Staatlichen Russischen Balletts Moskau. Der Absolvent der weltberühmten Moskauer Ballett-Akademie und einstige Star des Bolschoi Balletts wurde in den 1970er Jahren mit seinen Rollen in ‘Giselle’, ‘Schwanensee’ und ‘Dornröschen’ zum gefeierten Weltstar. 1984 übernahm er die künstlerische Leitung des Moskauer Balletts Im Juni 2016 wurde Gordejew zum Direktor der weltweit renommierten Choreografischen Fakultät der Russischen Akademie für Theater (Russian Academy of Theatre Arts - GITIS) berufen.

Gordejews jüngste Ballerina und seine Trainerin Olga Kokhanchuk

Nur die besten Tänzerinnen und Tänzer schaffen es in Gordejews Ensemble. Gordejews aktuell jüngste Tänzerin stammt aus Japan: Asuka Ichimura gerade einmal 19 Jahre alt. Mit 16 Jahren hat sie die renommierte Ballettschule ihrer Eltern in Japan verlassen, um in Moskau ihre Ausbildung zu vollenden. 2016/2017 war Ichimura zum ersten Mal mit dem Staatlichen Russischen Ballett auf Welttournee, unter anderem in Europa, China und Südamerika. Trainerin Olga Kokhanchuk ist auf Tournee so etwas wie die strenge, aber herzliche Ersatzmutter von Asuka geworden. Kokhanchuk ist 74 Jahre alt und kann bereits auf eine internationale Karriere als Prima Ballerina zurückblicken. Heute ist sie eine der gefragtesten Trainerinnen des klassischen russischen Balletts und festes Mitglied im Gordejews Compagnie.

Tschaikowskys „Schwanensee“ – eine märchenhafte Liebesgeschichte

Die märchenhafte „Schwanensee“-Geschichte von der verzauberten Prinzessin Odette mit der Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky zählt zu den großen, zeitlosen Klassikern des Balletts. Die Uraufführung 1877 im Moskauer Bolschoi-Theater war jedoch ein Reinfall, da das damalige Ensemble noch nicht das erforderliche Niveau für das Stück besaß. Denn der „Schwanensee“ erfordert einerseits tänzerische Höchstleistung, andererseits schauspielerisches Talent – und beides umgesetzt mit spielender Leichtigkeit. Der eigentliche und bis heute anhaltende Triumphzug begann erst 1895 mit einer Inszenierung, die sowohl tänzerisch als auch schauspielerisch überzeugte. Das Staatliche Russische Ballett unter Leitung von Wjatscheslaw Gordejew setzt auf jene traditionelle Aufführungspraxis mit seiner Reinheit der Linien und der Bilder sowie einer gewissen Formenstrenge – und gibt seinen Künstlern dennoch Raum, das Stück auch auf seine eigene und die Art seiner Generation zu interpretieren. „Was das STAATLICHE RUSSISCHE BALLETT MOSKAU den Menschen schenken will ist etwas weitgehend Verlorengegangenes“, erklärt Gordejew, „die befreiende Kraft der Poesie. Die Kraft des Märchens und der Träume! Das lyrische Element der Ballettkunst vereint das Zauber- mit dem Traumhaften.“

Die Geschichte erzählt von Prinz Siegfried, der am Vorabend seines 21. Geburtstages einen Schwarm wilder Schwäne beobachtet und sich entschließt auf die Jagd zu gehen. Kurz zuvor ermahnte ihn die Mutter, sich am morgigen Tage auf dem eigens dafür veranstalteten Ball eine Gemahlin zu erwählen. Als der Prinz zum Schuss ansetzt, wirft sich ihm der anmutigste der Schwäne in den Weg und verwandelt sich vor dessen Augen in eine wunderschöne Frau. Es ist Odette, die Königin der Schwäne. Sie wurde von dem Zauberer Rotbart verwunschen und könne nur durch den Schwur ewiger Treue und ehrlicher Liebe befreit werden. Der Prinz verspricht diesen Schwur zu leisten und Odette morgen seiner Mutter als seine Auserwählte vorzustellen. Doch Rotbart hat das Paar belauscht. Er verhindert das Auftauchen von Odette auf dem Ball und schleust stattdessen seine Tochter Odile in Gestalt der (nun schwarzgekleideten) Schwanenkönigin auf den Ball ein. Mit grazilen, verführerischen Bewegungen versucht sie, den Prinzen zu täuschen und zu verführen. Die Täuschung gelingt. Als Rotbart den Betrug enthüllt, eilt der von Entsetzen gepackte Siegfried zum See. Dort trifft er im letzten Akt auf die echte Odette und auf den ihm nachgeeilten Zauberer Rotbart. Ein finaler Kampf um die wahre Liebe beginnt.

Pressestimmen der Tournee 2017 in Auswahl

„Das STAATLICHE RUSSISCHE BALLETT MOSKAU ist eine der besten Ballett-Kompanien auf Tournee... Viele Tanz-Truppen mit auffällig ähnlichen Namen touren in jedem Winter durchs Land – nicht alle sind jedoch gleichermaßen gut. Beim Staatlichen Russischen Ballett Moskau schlüpfen aber definitiv echte Profis in die Spitzenschuhe!" Hamburger Morgenpost

„Zwei Stunden Klassisches Ballett vom Feinsten… Teilweise wirkte es, als schwebten die Tänzer über die Bühne.“ Westfälische Nachrichten

"Eine Freude ist das opulente Bühnenbild, die gewaltigen Prospekte mit Blick auf ein Märchenschloss, die elegante Säulenhalle für die Szenen im Palast. Märchenhaft sind auch die prächtigen, mit Goldfäden durchwirkten und bestickten Kostüme. Ebenso verwandelt sind die Tänzer selbst, die heute noch immer mit technischer Perfektion, aber ebenso mit Anmut und Eleganz bestechen..." Schwäbische Zeitung

„Auch die aktuelle Fassung des Tschaikowski-Klassikers ist voller Leidenschaft und fesselt die Zuschauer bis zum finalen Tanz.“ Freundin

„Einfach bezaubernd!“ Freizeit Revue

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So. 07.01.2018 15:00 Uhr Liederhalle (Hegel-Saal), StuttgartKartentelefon: 0711 22 11 05
Mo-Fr: 9-18 Uhr

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Liederhalle Hegel-Saal
Stuttgart

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19:0007.01.2018ab 37,90 €Karten kaufen
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