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K.Flay

Gäste: Tom Thaler & Basli

Der Weg zur Selbsterkenntnis ist oft gespickt mit Hindernissen – eine Reise mit Hindernissen die jeder selbst überwinden muss. Auch K.FLAY musste diese Reise antreten und fand ihren Sound erst nachdem sie über einige Steine im Weg geklettert war. Die Indie/Hip-Hop Musikerin mit dem Namen Kristine Flaherty hatte bereits zwei Mix-Tapes und drei EPs veröffentlicht und war damit gefangen im Roster eines Majorlabels, welches ihr kein Album anvertraute. Ende 2013 sagte sich Flay von ihrem Label los und begann Songs zu schreiben, die ihr wahres Ich endlich wiederspiegelten – ihr Debütalbum „Life As A Dog“.
Bevor sie ihr Label verließ lebte K.FLAY in San Francisco und anschließend Brooklyn. Im Januar verließ sie ihr Apartment und verschanzte sich in einem Tonstudio in Downtown Los Angeles, isoliert von der Außenwelt um zu sehen welche Songs aus dieser Isolation entstehen können. Aus der unmotivierten Spirale entwickelte sich ein Prozess der Musikschöpfung ohne Erwartungen und Vorurteile.
Die Inspiration ihres neuen Schöpfungsprozesses ließ die Lebensgeister in K.FLAY wieder erwachen. „Ich fing damit an Demos an meinen Manager zu schicken,“ sagt sie. „Es fühlte sich natürlich an. Es fühlte sich so an als hätte ich meinen Stil gefunden. Ich sehe dieses Album als eine Rückkehr zu meinen musikalischen Wurzeln an, welche ich hatte als ich erstmals gesigned wurde. Es ist immer noch eine Hip-Hop-Platte aber gleichzeitig eine Alternative Platte, eine Pop Platte.“
Ihre Songs sind inspiriert durch ihre Erfahrungen während K.FLAYs ausgedehnten Touren mit Künstlern wir Passion Pit, Icona Pop, 3Oh!3 und Theophilus London und auf Festivals wie dem Bonnaroo,Outside Lands und Governor’s Ball.
„Für mich sind Live Shows der Kern des Projektes. Es ist dieser Moment in dem alles möglich ist, wo Menschen mit deinen Songs interagieren in einem komplett unberechenbaren Stil.“ Es waren die Fans die sie unterwegs gewann, die ihr bei der Finanzierung ihres Albums halfen. Als Flaherty ihre Unterstützer um Hilfe bat und eine Crowd-Funding-Kampagne online stellte, dauerte es gerade mal sechs Tage bis ihr Ziel erreicht war.
„Life As A Dog“ versucht auf seine Weise die Spannungen zwischen bösen Absichten und dem Versuch, in allem etwas Positives zu sehen, zu vereinen. „Da ist ein Hoffnungsschimmer in den Songs, wie „Ich habe es heute versaut aber kann es morgen wieder besser machen“,“ erklärt Flaherty. „Can’t Sleep“, eine antreibende, stimmungsvolle Nummer, reflektiert die Angst, etwas zu verpassen und wie diese Angst zur Selbstzerstörung führen kann. „Wishing I Was You“ blickt zurück auf die Jugend der Musikerin und wurde inspiriert von deren Bewunderung für Liz Phairs „Exile In Guyville“. „Thicker Than Dust“ ist eine Ode an die Freundschaft, eine kolossale Erinnerung an all die Menschen die K.FLAY während ihrer Jahre auf Reisen kennenlernte. Eine Handvoll dieser Freunde arbeiteten an ihrem Album mit, darunter Billboard (Robyn, B.o.B., Britney Spears), Justyn Pilbrow (The Neighbourhood) und Sam Spiegel (Maroon 5, N.A.S.A.). Aufgezeichnet wurden die Songs in LA, New York und San Francisco, die sie als Epizentren ihres Lebens bezeichnet.
„Life As A Dog“ stieg auf Platz 2 der Billboard Heatseekers Charts ein. Mit diesem starken Debutalbum in der Hand, nahm K.FLAY auf der „20th Anniversary of Vans Warped Tour“ 2014 teil, gefolgt von einer eigenen Headliner-Tour in ausverkauften Venues in San Francisco, LA, Chicago, Boston, New York und Austin.

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