Lotto King Karl
Konzert Info
"Hamburg, Meine Perle", die Hymne auf seine Heimatstadt, machte den sympathischen Hamburger Jung auch über die Grenzen Norddeutschlands bekannt. So macht LOTTO KING KARL mit seiner Begleitband, den Barmbek Dreamboys, nun schon seit einigen Jahren mit seinen 2 1/2-stündigen Konzerten nicht nur jedes Jahr ein begeistertes Publikum im Hamburger Stadtpark glücklich, sondern hat sich deutschlandweit eine treue, stetig wachsende Fanschar erarbeitet. Das hat er auch in Stuttgart geschafft und weil die letzten Male die Röhre immer ausverkauft war kommt er dieses Jahr ins Longhorn. Dann schaffen es auch endlich mal die hin, die sonst vor der ausverkauften Röhre standen!
Als örtlicher Veranstalter können wir die Tickets für LOTTO KING KARL & DIE BAMBEK DREAM BOYS im LKA Longhorn günstig anbieten. Für den Kartenkauf in einer Vorverkaufsstelle empfehlen wir die Konzertkasse im Saturn in den Königsbaupassagen Stuttgart.
Presse Text
Mit Jackpot-Millionen vom Elbstrand hinaus in die Popwelt
In Hamburg ist er DER Superstar! Das führende Lokalradio kürte ihn zum „Künstler des Jahres“ (als Nachfolger von Paul McCartney), er füllt lässig den Open-Air-Stadtpark an vier Abenden und auch noch zweimal hintereinander den Mega-Dom der Color Line Arena mit insgesamt 22.000 Fans.
Die Menschen im hohen Norden kennen und lieben ihn als Sänger, HSV-Stadionsprecher, Rundfunkmoderator, Comedian, Bohlen-Imitator, Schauspieler,
Partyhengst und Kneipenkumpel. Da machte er Schlagzeilen, wenn er bei den
Cyclassics in die Pedale tritt, für einen Triathlon in der Alster schwimmt oder in St. Georg für die Obdachlosen sammelt.
Auf seinen Konzerten grölen die Hamburger drei Stunden lang Zeile für Zeile seine Songs textsicher mit: die Hansestadt-Hymnen, seine lockeren Liebeslieder, die unter die Haut und Bettdecke gehen, die Rockbrecher und emotionalen Balladen; seine Szenehits wie „Hamburg“, „Ich liebe dich“, „Fußball und Dosenbier“ und „Keine Grenzen, kein Zäune“.
Doch er wäre nicht er, wollte er nicht endlich hinaus in die Welt jenseits des Elbstrandes. Karriere machen, vom Waterkantidol aufsteigen zum „deutschen Bruce Springsteen“, wie ihn die Presse schon mit vorauseilendem Respekt betitelte. Den Ahnungslosen draußen am dudelnden Formatradio, den Ungläubigen südlich des Frikadellen-Äquators die rockende Botschaft bringen.
Angefangen hatte alles mit einem Lottoschein (das will er uns jedenfalls immer noch weismachen). In einer Annahmestelle in Barmbek, seinem Arbeiter-Kiez, der von Blankenese und der Elbchaussee weiter entfernt scheint als der Ruhrpott von Monaco. Da hat er einen Sechser mit Zusatzzahl gelandet, den Jackpot geknackt und gleichzeitig seinen neuen Namen mitbekommen: Über Nacht wird der bis dato glücklose Gabelstaplerfahrer zum Multimillionär und zu – „Lotto King Karl“! Der mietet sich schnurstracks mit seinem Geldsack und rudimentärem Star-Appeal im kleinsten Tonstudio der Stadt ein, um seine Popstar-Flausen und rudimentären Hit-Ideen auf CD zu pressen.
So will es die Legende. Man kann sie auch umschreiben – zu einer „Doku“ mit Unterhaltungswert. Da ist einer, der sich vor 15 Jahren vorgenommen hat, es in 15 Jahren als Pop- und Rockentertainer zu etwas zu bringen. Lotto King Karl macht sich auf den Weg. Mit Zähigkeit, Talent, Kreativität, einer Portion Frechheit und dieser gnadenlosen Nonchalance, mit der er für sich PR betreibt.
Er sammelt Musikerfreunde, Produzenten und Karrierehelfer um sich, strickt sich ein Image-Patchwork aus Rock-Freak, Pop-Prolo mit Sprachfehler, Spaßvogel mit
Hintersinn und Hans Dampf in allen Hamburger Gassen. Über Jahre hinweg schreibt er mit seinen Kumpels zeitgemäße Gassenhauer aus Rock und Rap, Pop und HipHop. Viele kannst du nach zweimaligem Hören mitpfeifen. „Lotto“ ist keine Straßenfestbühne zu klein, kein Club zu mickrig, um sich nicht – mit seiner
Dampfkapelle, den Barmbek Dream Boys – dem Publikum zu stellen. Aus Publikum wurden schnell Fans. Treue, bald enthusiastische Fans, die zu den immer größer werdenden Konzerten pilgerten. Plattenfirmen lauern dem Phänomen „Lotto King Karl“ auf, er schließt Verträge und liefert ab 1996 – mit wechselndem kommerziellen Erfolg – eine Serie bemerkenswerter Tonträger ab.
Vom Debutalbum „Weiß Bescheid“ mit dem Knaller „Da ist die Tür“ (im Duo mit
Roberto Blanco) über die Ab-Rock-Scheiben „Die alte S-Klasse“, „Bier her now" und „Rotverschiebung“ rockt, rappt und blödelt sich Lotto durch alle Lebenslagen in die Neuzeit und präsentiert sich auf den Alben „Aus Liebe zum Spiel“, „Ikarus“ und „Seitenwechsel“ reifer denn je – mit Songperlen wie „Mit der Sonne ins Meer“ oder „Einfach nur küssen“. Geblieben über die Jahre ist die knarrende Stimme, die aus der Phrasierung lebt und das Timbre einer durchzechten Nacht hat. Und Lottos Talent, die komplexe Realität in solche einfachen, ironischen Textzeilen zu gießen wie „Deine Schwester steht am Bahnhof und fährt doch nicht Bus und Bahn“.
Inzwischen ist Lotto nicht nur sein eigener Manager, Komponist, Texter und Produzent, sondern auch sein eigener Schallplattenkonzern. Er pfeift darauf, dass
Major Companies kein Risiko mehr in der Künstlerförderung eingehen und führt vor, das es auch anders geht. Ohne Industriepartner, lockende Vorauszahlungen und Garantien. Aber mit ungebremstem Elan. Der bringt ihn 2000 – mit der Nummer „Fliegen“ – sogar in die Vorausscheidung zum „Grand Prix d'Eurovison“, wo er auf einem scheinbar abgeschlagenen 8. Platz landet, während die Single danach die deutschen Charts stürmt.
Mehr aus dem Lotterleben von Lotto? Klar, dass sein Kultstatus auch aus seiner
Moderatorenzeit bei Delta Radio und Energy herrührt, seine Radioshows wurden
sogar für den „VIVA Comet“ nominiert. Klar, dass seine skurrile Biografie noch zusätzliche Farbe gewinnt, weil er in Bernd Eichingers Spielfilm „Der letzte Lude“
den Zuhälter mimt (2003) oder den Conferencier beim „Venus Award“, dem Porno-Oskar, abgibt. Und Hamburger Boulevardblätter titelten gar: „Drei Nächte Sex mit Lotto und Pape“. Inhalt der Artikel: Drei ausverkaufte Konzerte, in denen Lotto und sein Freund Carsten Pape, Ex-„Clowns & Helden“-Sänger, im Duo ihre
Scheibe „Es macht so ungeheuer Spaß, mit dir zu ficken“ vorstellten. Abwechslung verschafft dem umtriebigen Lotto seine TV-Präsenz: Auf Pro7 präsentierte er „XXL-Experimente“ vor über 1,4 Millionen Zuschauern und sein Job als Stadionsprecher beim HSV. So richtig „zu Hause“ fühlt er sich aber nur auf der Konzertbühne und bei seiner Fangemeinde. Wenn die mit HSV-Schal, Hamburg-Fahnen und Lotto-T-Shirts anrückt, bleibt sowieso kein Zweifel daran, wo die Heimat ist – und das Terrain, von dem aus der Rest der Welt erobert werden will. Deutschland sucht den Superstar? Na bitte, da ist einer!
- Künstlerwebsite
- http://www.lottokingkarl.de
Anfahrt zu LKA Longhorn, Stuttgart
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